Wohnräume richtig ausleuchten
Das richtige Licht in der Wohnung oder dem Haus zu haben, ist extrem wichtig. Dabei sollte man ein gutes Zusammenspiel von Tageslicht und künstlichem Licht erreichen. Aber Lampe ist nicht gleich Lampe, und einfach nur hell ist nicht gleich die richtige Beleuchtung. Aber mit ein paar einfachen Tipps kann man einen harmonischen und nützlichen Lichtraum schaffen.
Tageslicht
Der Einfall von Tageslicht wird durch mehrere Faktoren bestimmt. Zum einem spielt natürlich die Lage und die Größe der Fenster die Hauptrolle. Der nächste Punkt ist die unmittelbare Beschaffenheit der Umgebung vor dem Fenster. Bäume oder Gebäude können die Sicht versperren und das Sonnenlicht blockieren. Natürlich hat man leider nicht immer die Möglichkeit, Einfluss auf diese feststehenden Dinge zu nehmen – oftmals muss man mit den Gegebenheiten arbeiten und eventuell auch eine schlechte Beleuchtung durch Tageslicht in Kauf nehmen. Wer Glück und sowohl große Fenster, als auch lange Sonneneinstrahlung und keine störenden Gegenstände im Weg hat, der kann den Tageslichteinfall zum Beispiel dadurch kontrollieren, dass er ein Seitenzugrollo zur Hilfe nimmt. Während des Tages ist man somit in der Lage, die gewünschte Lichtmenge in den Raum scheinen zu lassen – oder eben auch nicht.
Künstliches Licht
Es gibt drei verschiedene Lichtverhältnisse, die in jedem Wohnraum abgedeckt sein sollten. Das Lese-Licht, das allgemeine Licht und das Akzent-Licht. Hat man eine harmonische Kombination aus diesen dreien geschaffen, dann ist man in der Lage, zu jeder Situation und zu jeder Stimmung das passende Raumlicht zu schaffen. Das allgemeine Licht sollte hell genug und weitflächig sein, um den gesamten Raum zu erleuchten. Im Normalfall geschieht dies durch eine Deckenbeleuchtung. Es ist eine schöne Zugabe, wenn man diese Beleuchtung dimmen kann. Dies ist allerdings nicht unbedingt notwendig. Das Lese-Licht ist konzentriert und nur für die Bereiche gedacht, in denen eine solche Lichtquelle vonnöten ist. Der Leuchtstoff sollte besonders hell sein und zu jeder Tag- und Nacht-Zeit eine bestimmte Zone voll ausleuchten können. Von zu grellem Licht ist allerdings abzuraten, da dies eventuell die Augen belasten kann. Um eine angenehme und bei Bedarf auch romantische Atmosphäre zu schaffen, ist das Akzent-Licht gedacht. Dies soll genügend Helligkeit bieten, um eine gute Orientierung im Raum zu offerieren, soll aber nicht zu hell und zu weit gefächert sein. Je nach Zimmergröße, können mehrere dieser Lichtquellen zu ihren jeweiligen Einsätzen kommen. So kann man zum Beispiel Bilder beleuchten, eine Pflanze mit Licht hinterlegen und eine Tischlampe in der Nähe des Sitzbereiches nutzen. Zusammen geben die verschiedenen Lichtquellen eine bedarfsgerechte Atmosphäre – zu jeder Zeit.
Quelle zum Artikelbild: http://www.flickr.com/photos/loop_oh/3419146658/

och eher gedeckt? Farben 2012